Möglichkeit zum fachlichen Austausch mit WABCOWÜRTH zu Digitalisierung und Fahrzeugdiagnose auf der Automechanika 2026
Künzelsau, August 2026: Auf der Hebebühne steht ein Sattelzug mit einer Fehlermeldung, die vor drei Jahren noch niemand kannte. Der Kunde wartet auf einen Kostenvoranschlag. Und der Techniker, der eigentlich die Diagnose machen sollte, ist krank. Ersatz nicht in Sicht. Szenen wie diese laufen gerade in vielen Werkstätten gleichzeitig ab und zeigen ziemlich genau, worum es im Commercial Vehicle Aftermarket aktuell geht.
Wenn Fahrzeuge klüger werden als das Werkzeug
Nutzfahrzeuge sind heute rollende Rechenzentren. Jede Wartung oder Reparatur läuft über Software, die mit dem Fahrzeug zuverlässig und sicher kommunizieren muss. Was früher eine Frage von Schraubenschlüssel und Erfahrung war, ist zunehmend eine Frage von Zugriffsrechten, Datenverbindungen und Protokollen geworden. Die Digitalisierung der Werkstatt zeigt sich damit nirgends deutlicher als bei der Fahrzeugdiagnose selbst.
Genau hier beginnt für viele Werkstätten das eigentliche Problem. Hersteller schützen ihre Fahrzeugdaten zunehmend über sogenannte Secure Gateway Systeme. Das bedeutet, dass der Zugriff auf Diagnose- und Steuergeräte nicht mehr selbstverständlich ist. Wer sich nicht rechtzeitig darauf einstellt, steht im Zweifel genau dann vor verschlossenen Türen, wenn ein Kunde auf sein Fahrzeug wartet.
Zu wenige Hände für zu viel Technik
Zur technischen Komplexität kommt ein zweites Problem, das die Branche seit Jahren begleitet. Es fehlt an Personal und der Fachkräftemangel ist längst Alltag in den Werkstätten.
Die Konsequenz: Werkstätten müssen mit weniger Leuten mehr Technik bewältigen, die stetig komplexer wird. Wer in dieser Lage noch effizient arbeiten will, braucht Werkzeuge, die nicht nur diagnostizieren, sondern auch entlasten. Effizienzsteigerung ist damit keine Kür mehr, sondern der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit. Investitionen in moderne Diagnosesysteme zahlen sich deshalb doppelt aus. Sie entlasten heute und sichern morgen die Zukunftsfähigkeit des Betriebs.
Ein Gerät, das mitdenkt
Genau an diesem Punkt kommt W.EASY CONNECT ins Spiel. Die Diagnoseschnittstelle verbindet Fahrzeug, Werkstatt und Daten miteinander und schafft damit genau die Grundlage, die Werkstätten brauchen, um sich für die Zukunft zu rüsten.
Mit DoIP sowie CAN FD ist das vielseitige Diagnosegerät seiner Zeit voraus und startklar für künftige, adapterlose Kommunikationsprotokolle. Elektrische und hybride Nutzfahrzeuge sind bereits heute in den Diagnoseumfang einbezogen und die Fahrzeugabdeckung wächst kontinuierlich.
Einzig das W.EASY Konzept integriert die Original WABCO Systemdiagnose und die Original Haldex Trailerdiagnose in einer Lösung. Über die Pass Thru J2534 Schnittstelle ermöglicht W.EASY außerdem die unkomplizierte Nutzung von OE-Software, ohne separaten Hardware-Einsatz. Zusätzlich ist W.EASY bereits für die neue ZF [pro]Diagnostics vorbereitet und damit zukunftsorientiert aufkommende Anforderungen in der Nutzfahrzeugdiagnose ausgerichtet. Über das WABCOWÜRTH Secure Gateway Portal erhalten Werkstätten zudem Zugang zu geschützten Fahrzeugen verschiedener Hersteller.
Für den Werkstattalltag bedeutet das: Eine Werkstatt, die W.EASY CONNECT einsetzt, muss nicht mehr abwarten, welche Anforderungen als Nächstes kommen. Sie ist bereit für die Fahrzeuge von heute und auf die von morgen.
Auf der Automechanika 2026 im Gespräch
Der Sattelzug auf der Hebebühne, die fehlende Fahrkraft und die neue Fehlermeldung stehen stellvertretend für eine Branche im Umbruch. Werkstätten, die sich jetzt darauf einstellen, legen schon heute den Grundstein für die Werkstatt der Zukunft. Auf der Automechanika 2026 haben Besucher die Möglichkeit, sich mit den Experten von WABCOWÜRTH über W.EASY CONNECT auszutauschen und mehr über weitere anstehende Projekte zu erfahren. Das Messeteam freut sich auf ihren Besuch am Würth Stand Halle 11 Stand C35.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem WABCOWÜRTH-Team unter www.wabcowuerth.com.
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